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    <title>Jump Cut. Akzeptanzstelle</title>
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    <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 13:24:19 GMT</pubDate>
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      <title>Updike-Fotos</title>
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      <description>&lt;p&gt; Ganz tolle &lt;a href="http://newyorksocialdiary.com/node/193849"&gt;Updike-Fotos&lt;/a&gt;. (Via wei&amp;szlig;nichtmehr.)&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 07:36:56 GMT</pubDate>
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      <title>nasal</title>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Leserbrief in der morgigen FAZ:&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;i&gt;Zum Artikel "Hans Imhoff - Meister &amp;uuml;ber die Extreme" von Jan-Frederik Bandel in der F.A.Z. vom 16. Februar: Der Gl&amp;uuml;ckwunsch von Jan-Frederik Bandel bietet mir Anlass zu einer l&amp;auml;ngst &amp;uuml;berf&amp;auml;lligen Richtigstellung. Ich kann nicht erkennen, warum sich Hans Imhoff des Umstands r&amp;uuml;hmen d&amp;uuml;rfte, der Einzige gewesen zu sein, der mich Ende der sechziger Jahre dazu gebracht hat, eine Lehrveranstaltung abzubrechen. Denn ich habe das Katheder in dem Augenblick verlassen, als er begann, meine nasale Aussprache zu imitieren. Damit habe ich eine Grenze bekr&amp;auml;ftigt, die damals kein anderer Student, auch nicht in den aggressivsten Augenblicken, mir gegen&amp;uuml;ber je verletzt hat.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Professor Dr. J&amp;uuml;rgen Habermas, Starnberg&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 17 Feb 2009 18:11:42 GMT</pubDate>
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      <title>live forever</title>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;i&gt;The loving God who lavished such gifts on this faithful artist now takes great delight in the fact that John Updike will live forever&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;[&lt;a href="http://www.readingeagle.com/article.aspx?id=123827"&gt;hier&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 06:39:41 GMT</pubDate>
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      <title>gottesprogramm</title>
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      <description>&lt;p&gt;"und der Zauber seiner eleganten Sprache, die noch die vulg&amp;auml;rsten Einzelheiten leiblicher Existenz mit Glanz zu &amp;uuml;berziehen verstand, verwandelte diesen doch eher peinlichen Einblick in private N&amp;ouml;te zu gro&amp;szlig;er Literatur."&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;a href="http://www.zeit.de/2009/06/Nachruf-Updike?page=all"&gt;schreibt&lt;/a&gt; Michael Naumann in seinem Zeit-Nachruf. Das bringt mein Problem mit Updike gut auf den Punkt. Als w&amp;auml;re die Produktion eines Glanz&amp;uuml;berzugs schon Literatur, gro&amp;szlig;e gar. Ich finde das Missverh&amp;auml;ltnis von Aufwand und Gegenstand in seinen B&amp;uuml;chern eher anstrengend. Und es stimmt schon: Updike ist eine irgendwie gar nicht zu stoppende Brillanzmaschine, die einem aber immer wieder deutlich macht, dass Brillanz auf Dauer und wenn sie leer l&amp;auml;uft, ganz sch&amp;ouml;n geschw&amp;auml;tzig wirken kann. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mit Rabbit Angstrom jedenfalls und mir war von Anfang an nichts zu wollen. Daf&amp;uuml;r erinnere ich mich, dass ich auf einer Schulfahrt nach Griechenland einst "Roger's Version" gelesen habe, das h&amp;auml;sslich lilane, ganz zerfallene Exemplar steht noch im Regal, mit Kaufdatum (1.VI.1988, so pr&amp;auml;tenti&amp;ouml;s hab ich das geschrieben, tja) und mit einer eingeklebten Zeitungskritik aus den "N&amp;uuml;rnberger Nachrichten" (die aber in meiner Heimatstadt "Fr&amp;auml;nkische Landeszeitung" hei&amp;szlig;en) von Walter Gallasch, der den Roman nicht mochte. Ich war irgendwie beeindruckt, es ging um Kirchenv&amp;auml;ter und Ehebruch, Gott und Sex und das st&amp;auml;ndig durcheinander. Durcheinander wie ich selber war, damals (kein Gott, kein Sex), passte mir das ganz gut in den Kram, glaube ich. Ist aber lange her. Sehr viel sp&amp;auml;ter las ich dann auf Empfehlung eines Lesers oder einer Leserin dieses Blogs  seine Hamlet-Variation. Die fand ich ganz erstaunlich gut.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:57:05 GMT</pubDate>
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      <title>drinnen draußen</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1865198/</link>
      <description>&lt;p&gt;Das Blog: die dem Selbst subjektiv zugewandte Seite des Ich. Twitter: Gezwitscher zum Fenster raus. Und dann Texte, die man als Kundschafter nach drau&amp;szlig;en schickt, damit sie Erkenntnisse nach Hause bringen und gefochtene Str&amp;auml;u&amp;szlig;e und staubige Kleider und wenn man sie reinl&amp;auml;sst, dann stellen sie alles um im Zuhause. (Die Biedermeier-Theorie der Textproduktion. Verstifterung des Selbstbilds.)&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2008 17:17:11 GMT</pubDate>
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      <title>zeh fuß</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1865196/</link>
      <description>&lt;p&gt;Ausprobieren, was passiert, wenn man in sein altes Blog wieder reinschreibt. Wie ein Zeh, den man ins Wasser taucht. Geht eigentlich. Gar nicht kalt. Vielleicht den ganzen Fu&amp;szlig;...&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2008 17:12:27 GMT</pubDate>
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      <title>ohne rücksicht</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1864874/</link>
      <description>&lt;p&gt;"Er sagt einfach, was er denkt, ohne R&amp;uuml;cksicht auf irgendeine political correctness". &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,596686,00.html"&gt;Meinte&lt;/a&gt; Reinhard Mohr also &amp;uuml;ber Helmut Schmidt. Na, Herr Mohr, mit der Tugend kann man aber auch ein Drittes Reich leiten - um mal einen gro&amp;szlig;en deutschen Demagogen zu paraphrasieren.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2008 17:02:22 GMT</pubDate>
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      <title>im netz</title>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.cargo-film.de"&gt;Wir sind jetzt ans Netz gegangen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 22 Nov 2008 06:55:30 GMT</pubDate>
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      <title>cargo</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1845001/</link>
      <description>&lt;p&gt;Auch hier der Hinweis auf die &lt;a href="http://www.cargofilm.de"&gt;Cargo-Website&lt;/a&gt;. Ende November geht's da los, im Februar kommt das Heft. Nachfragen, Subskriptionen, Ratschl&amp;auml;ge, Sponsoring-Angebote u.v.m. sind willkommen und werden vertraulich behandelt. (PM: knoerer at gmx.net)&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 13 Oct 2008 13:33:55 GMT</pubDate>
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      <title>unterschwellig subtil</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1808612/</link>
      <description>&lt;p&gt;Zur Fortwirkungsgeschichte der Neuen Deutschen Welle (unvollst.): &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nach dem kommerziellen Flop des letzten Albums und des Spielfilms l&amp;ouml;ste sich Trio auf. Die Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r die Trennung sind unklar. Remmler erkl&amp;auml;rte sp&amp;auml;ter, dass man sich eigentlich nach einem halben Jahr wieder treffen wollte, dieses Treffen aber nie stattfand.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Frl. Menke zog sich ins Privatleben zur&amp;uuml;ck und brachte zwei Kinder zur Welt. In den sp&amp;auml;ten 80ern und fr&amp;uuml;hen 90ern verdiente sie ihr Geld vor allem mit dem Komponieren von Werbemusik, unter anderem f&amp;uuml;r Berentzen (&amp;#8222;Komm zu uns, komm rauf aufs Land ...&amp;#8220;). Frl. Menkes Image transportierte, wenngleich plakativ und dem ersten Anschein nach dem Spa&amp;szlig;-Image der Neuen Deutschen Welle entsprechend, in weiten Z&amp;uuml;gen viel subtilere und unterschwellige Botschaften.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ende der 80er Jahre erkrankte Hubert Kah ernsthaft an einer Depression und zog sich vollst&amp;auml;ndig zur&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Schilling, der gelernter Reiseb&amp;uuml;rokaufmann ist, z&amp;auml;hlt zu den kommerziell erfolgreichsten K&amp;uuml;nstlern der Neuen Deutschen Welle. 1990 erlitt er ein Burnout-Syndrom und machte ein Jahr Schaffenspause. 1994 heiratete er seine Freundin Catyana. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Auch gab es Ausfl&amp;uuml;ge in die Welt der Moderation: 1994 moderierte Nena einige Monate das Boulevardmagazin &amp;#8222;Metro&amp;#8220; in der ARD und im Jahre 1998 bei gleichem Sender den mit &amp;uuml;ber 7 Mio. Zuschauern erfolgreichen Countdown Grand Prix.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Im Fr&amp;uuml;hjahr 2007 ging Hubert Kah als Eisk&amp;ouml;nig Kini mit dem Musical &amp;#8222;Prinzessin Lillifee&amp;#8220; auf Deutschlandtournee.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nur wenige der K&amp;uuml;nstler sind noch heute musikalisch aktiv, einige konnten um die Jahrtausendwende ein Comeback verzeichnen.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;[Alle Zitate: Wikipedia]&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 21 Jun 2008 10:20:47 GMT</pubDate>
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      <title>olé</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1806694/</link>
      <description>&lt;p&gt;Bringe zur Anzeige: &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;1 x 1 Auto mit 5 F. (dt.)&lt;br /&gt;&amp;#10;2 x 1 Auto mit 4 F. (dt.)&lt;br /&gt;&amp;#10;ungez&amp;auml;hlt: 1 Auto mit 2 F. (dt.), 1 Auto mit 2 F. (dt./trk.), 1 Auto mit 2 F. (trk.), 1 Auto mit 2 F. (dt./krt.) etc.pp.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fantasien: Piratenfahne kaufen, an Fahrrad befestigen; Fahnenbefestiger an Auto abknicken (1, 2, 3, 4, 5), Fahne abrei&amp;szlig;en (1, 2, 3, 4); gegen Deutschland sein bzw. freundlich &amp;uuml;ber Kroatien sprechen&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fantasien (Forts.): Schwarzes Auto mit Seitent&amp;uuml;rfahnen auf mich zu wie ein Stier mit schwarzrotgoldenen H&amp;ouml;rnern. (heute morgen Kreuzung Friedrichstra&amp;szlig;e/Linden)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Fantasien (Forts.): mit rotem Tuch wedeln; zusto&amp;szlig;en; tosender Beifall&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ol&amp;eacute;.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 16 Jun 2008 11:33:53 GMT</pubDate>
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      <title>von a nach b</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1805964/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.jump-cut.de/2008/lux.html"&gt;13.6.2008&lt;br&gt;&amp;#10;12:30 Uhr bis 13:40 Uhr&lt;br&gt;&amp;#10;bedeckt, gelegentlich Nieselregen&lt;br&gt;&amp;#10;Rosa-Luxemburg-Platz Alexanderplatz Nicolaiviertel Palast der Republik Gendarmenmarkt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:31:32 GMT</pubDate>
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      <title>nicht mehr hier, aber da</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1803247/</link>
      <description>&lt;p&gt;Der Text, der hier stand, steht jetzt, leicht erweitert, &lt;a href="http://newfilmkritik.de/archiv/2008-06/ein-samstagabend-der-ratlosigkeit/"&gt;da&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 06 Jun 2008 07:53:55 GMT</pubDate>
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      <title>posh posh</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1801736/</link>
      <description>&lt;p&gt;Die unwahrscheinliche Gelegenheit, &lt;a href="http://www.welt.de/wams_print/article2054613/Ihr_Morgen_war_gestern.html"&gt;Ulf Poschardt&lt;/a&gt; (entschieden notwendiger Lesezeitverk&amp;uuml;rzungsservice: letzter Satz), meine gesch&amp;auml;tzte Heimatstadt Ansbach und den Trabi beinahe ohne mein Zutun im selben Satz auftreten zu lassen, wollte ich nicht verstreichen lassen.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 02 Jun 2008 07:53:32 GMT</pubDate>
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      <title>innenpolitikerinnenwelten</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1800542/</link>
      <description>&lt;p&gt;Gestern in "Aktenzeichen XY", das mal wieder endlos faszinierend war - die Frau, die an 31 Verbrechensst&amp;auml;tten ihre DNA hinterl&amp;auml;sst, ohne jeden ersichtlichen Grund eine Polizistin erschie&amp;szlig;t, in Gartenh&amp;auml;usern Alkohol trinkt und vielleicht ein Mann zu sein scheint? - ein Gespr&amp;auml;ch mit Innenminister Wolfgang Sch&amp;auml;uble, der allj&amp;auml;hrlich einen XY-Preis an Menschen verleiht, die sich in einer Verbrechenssituation (falls man so sagen kann) goldrichtig verhalten und der, Wolfgang Sch&amp;auml;uble, dabei v&amp;ouml;llig sinnlos aus den unterschiedlichsten Perspektiven in seinem Rollstuhl gefilmt wurde. Vor allem aber die grandiose - und, wenn ich mich recht erinnere, sogar einzige - Frage des Ex-Sportmoderators Rudi Cerne an Sch&amp;auml;uble: Und wie haben Sie sich gef&amp;uuml;hlt, als Sie den Preis &amp;uuml;berreicht haben?&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 29 May 2008 10:32:56 GMT</pubDate>
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      <title>ein ausflug</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1800511/</link>
      <description>&lt;p&gt;Die Frau, deren Frisur, wenn ich richtig verstehe, sich gerade um ein hohes Staatsamt bewirbt, tauchte dann einfach nicht auf. HDK, an diesem Abend von weit ins Unversch&amp;auml;mte lappender fahrl&amp;auml;ssiger Launigkeit, wieselte davon und kam wieder, in den leeren H&amp;auml;nden nicht die Pr&amp;auml;sidentin, nicht die Urkunde, im Gesicht nur den Ausdruck unverrichteter Dinge.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es war ein sehr sch&amp;ouml;ner Vortrag gewesen, den S. hielt im Senatssaal, nichts als ein ritueller Akt zwar im Rahmen der gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren institutionellen Zusammenh&amp;auml;nge, in denen er stand, der aber gro&amp;szlig;e Lust darauf machte, den Film "No Pasaran" zu sehen, von Henri-Francois Imbert. Ich kann das sagen, weil ich den Film zwar schon gesehen hatte, aber sofort Lust bekam, auch seine anderen Filme, die ich noch nicht kannte, nun kennenzulernen. Es waren Menschen gekommen, von denen ich viele noch nie, andere seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Die Urkunde aber, Brief und Siegel aufs Geleistete, blieb aus. Frau Schwan war gesichtet worden im Abseits, h&amp;ouml;rte ich fl&amp;uuml;stern, im Fernsehen war sie gewesen, in den Feuilletons stand sie, in den Senatssaal kam sie nicht.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Wir gingen zur Oder, zur Br&amp;uuml;cke nach Polen, auf der die alten Grenzanlagen, aber als geschlossene nun, verloren, verlassen, vergessen noch vorhanden waren. Keiner hielt einen mehr auf, keiner verlangte mehr einen Ausweis. Vor dreizehn Jahren war ich das erste Mal hier gewesen, in Frankfurt (Oder), hatte im Herbst 1995 hier zu studieren begonnen. Da war das Hauptgeb&amp;auml;ude noch eine Baustelle, die Br&amp;uuml;cke noch eine stark befestigte Grenze, die Oder von beiden Seiten bewacht. Es war alles derma&amp;szlig;en unfertig, die Stadt, die Universit&amp;auml;t, mein Leben, die Zukunft, der Westen, der Osten, Europa.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Nicht dass jetzt alles fertig ist, aber das Unfertige hat sich verfestigt zu einem Status Quo, dem nicht unbedingt abzulesen ist, er wolle oder es wolle jemand mit ihm noch irgendwohin. (Mein Leben nehme ich, die Aufz&amp;auml;hlung da oben noch einmal durchgehend, provisorisch aus. Und Frau Schwan will nat&amp;uuml;rlich auch irgendwohin.) &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es hat uns, die wir Pionierinnen waren und Pioniere damals (auch ein belastetes Wort in jenem Teil Deutschlands, wie man lernen konnte, aus dem tiefen Westen gekommen), es hat uns in die Winde zerstreut. Neulich, als es im Alten Museum um Nationalkultur ging, habe ich A. wiedergesehen, wie wir uns, hier oder da, immer mal wiedersehen und auf einen Kaffee verabreden, den wir nie trinken. Auch bei St. muss ich mich endlich mal wieder melden, ganz dringend. Ich habe, bei dieser Gelegenheit nun, J. gegoogelt und stelle fest, dass ich ihr im letzten Herbst in Bern, wo ich S. besuchte und J., sagt Google, ein Stipendium hat, ausgerechnet in Bern, denke ich mir, &amp;uuml;ber den Weg h&amp;auml;tte laufen k&amp;ouml;nnen. Oder vielleicht, was fast wahrscheinlicher ist, in Bern sogar &amp;uuml;ber den Weg gelaufen bin, ohne es zu merken.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ich werde, so scheint es, nicht mehr oft im Leben nach Frankfurt (Oder) kommen, denn schlie&amp;szlig;lich, was soll ich da. Wenn es in noch einmal dreizehn Jahren dann Google Street View gibt, Rundumbilder von den Stra&amp;szlig;en der Stadt an der Grenze, werde ich die Wege, die dann schon ganz alten, bestimmt noch einmal gehen und die H&amp;auml;user erkennen, die nicht mehr stehen, so wie ich die Skulptur am Ende der Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerzone, die eigentlich eine Uhr war, eine seit Jahren schon stehengebliebene freilich, so wie ich diese Skulptur jetzt in ihrem Verschwundensein erinnerte; eine aus dem Muster des Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerbodens fallende Pflastersteinstruktur zeugt noch, f&amp;uuml;r den, der es wei&amp;szlig;, von dem, was einst war.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Zugfahrt zur&amp;uuml;ck, Schienenersatzverkehr zwischen Fangschleuse und Erkner. L. der Fotos machte mit seiner japanischen Funddigitalkamera und der aus den Schlangengruben des Universit&amp;auml;tsbetriebs erz&amp;auml;hlte und aus anderen Zeiten, die es in seinem Leben auch gab. B., der nach Island will mit Blumenberg, wenn ich das jetzt wieder richtig verstanden habe. (Ich war sehr m&amp;uuml;de, nicht nur, weil einen die Vergangenheit m&amp;uuml;de macht.) Und S., ohne Urkunde, und S., die am n&amp;auml;chsten Morgen gleich wieder nach Frankfurt fuhr, dienstlich. Und B., mit der ich &amp;uuml;ber Mathematiker sprach, die kein Leben haben au&amp;szlig;erhalb der Mathematik, und &amp;uuml;ber andere, die mit achtzehn schon wissen, was sie wollen und werden und darum auch wirklich das werden, was sie wollen. &lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Ja, das war dieser Ausflug nach Frankfurt, vom fr&amp;uuml;hen bis zum sp&amp;auml;teren Abend des vergangenen Dienstag.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 29 May 2008 09:31:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>knoerer</dc:creator>
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      <title>als ich</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1793694/</link>
      <description>&lt;p&gt;Als ich neulich am unteren Ende der Friedrichstra&amp;szlig;e auf den Mehringplatz fuhr, sah ich einen kleinen Verschlag mitten auf der Stra&amp;szlig;e und ich sah, dass da kleine Videokameras waren und sah, dass auf dem Verschlag die Worte Gob Squad standen, die mir etwas sagten.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als ich gestern Abend im Theater war, sah ich eine Performance von Gob Squad, sie hie&amp;szlig; "Saving the Word" und war eigentlich ein Film. Und zwar war diese Performance-als-Film mit vielen ganz normalen Menschen an jenem Tag und an genau jenem Ort des &amp;Uuml;bergangs zwischen Friedrichstra&amp;szlig;e und Mehringplatz entstanden. (Viele Menschen, gehen, radeln, eilen, schlendern durchs Bild, aufgenommen von den Videokameras, die ich sah, ich, auf meinem Fahrrad, aber komme nicht im Film vor.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als ich nach dem Abend im Theater noch in der angeschlossenen Theaterkneipe Wau war, standen dort Menschen wie August Diehl und Rainald Goetz herum und hatten mit Gob Squad gar nichts zu tun, sondern mit der Premiere des St&amp;uuml;cks "Jeff Koons", das zehn Jahre nach seiner Entstehung jetzt wieder zur Auff&amp;uuml;hrung kam. Rainald Goetz, den ich das erste Mal sah, hatte graue Haare, eine sehr bunte Krawatte und gestikulierte recht heftig im Gespr&amp;auml;ch mit einem Mann, den ich nicht sah, weil die Fensterverstrebung des Wau mir den Blick versperrte. Es waren bestimmt noch viele recht prominente Menschen da, die ich jedoch nicht erkannte.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als ich gestern, aber das hat mit den anderen Dingen gar nichts zu tun, den Mehringdamm auf der anderen Stra&amp;szlig;enseite hinunterging, sagte ein Mann, an dem ich vor&amp;uuml;berging, zum anderen: "Das kennste doch auch, dass man die Schei&amp;szlig;-Fresse einfach nicht mehr sehen kann." Ich war da gerade auf dem R&amp;uuml;ckweg vom neu er&amp;ouml;ffneten Kaisers in der Bergmannstra&amp;szlig;e, der gro&amp;szlig; ist und reich an Platz sowie Inhalten des biologischen und gehobenen Sortiments.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Als ich vor ein paar Tagen, mit B. auf dem Weg zu "Terra em Transe" von Glauber Rocha im Arsenal, auf derselben Seite des Mehringdamms in Richtung Gneisenaustra&amp;szlig;e unterwegs war, habe ich auch &amp;uuml;ber die immer weiter fortschreitende Gentrifizierung des Kiezes gesprochen, die man daran bemerkt, dass die W-Lan-Sender, die mein Rechner mir zeigt, immer zahlreicher werden, aber alle sind sie inzwischen, von unserem eigenen abgesehen, sicherheitsaktiviert.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Sat, 10 May 2008 07:28:52 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>knoerer</dc:creator>
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      <title>weggewesen wiedergekommen dinge gesehen</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1791754/</link>
      <description>&lt;p&gt;Weggewesen, Filme gesehen, darunter Serge Bozons ganz einmaligen "La France". Auch die Sonne genossen und den akkuraten Exzess des Schn&amp;ouml;rkelklosters im Vorort Belem. Und Ronny O'Sullivan beim Snooker bewundert, als ich im Bett lag, niedergestreckt von einer Lebensmittelvergiftung, und das Bettliegen und Snookerbewundern regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig unterbrechen musste, eilend, ins Bad. Am Abend, als es besser wurde und die Unterbrechungen seltener, die erste, sofort wieder mitrei&amp;szlig;ende Folge der neuen KDD-Staffel gesehen, weil das ZDF im portugiesischen Fernseher war, die ARD zum Beispiel dagegen nicht. (Und auch SAT 1, RTL aber nicht. Und CNN, die BBC aber nicht.) Und, am letzten Tag in der Stadt, vor Ersch&amp;ouml;pfung keuchend, in der Sonne noch in den Stadtteil Chiado, wie S. mir empfahl, und das Museum besucht mit den Gem&amp;auml;lden von Maria Elena Viera da Silva, die von sehr gro&amp;szlig;er, ja, atemberaubender Sch&amp;ouml;nheit sind. Zur&amp;uuml;ckgeflogen, unter mir etwas sehr Wei&amp;szlig;es, bis es dann dunkel wurde und Nacht. Bei Freunden geschlafen in Frankfurt und mit E. im Park gesessen, in der Sonne wieder, gesprochen &amp;uuml;ber das Vergehen der Zeit, in den Zug gesetzt dann schon am Mittag, &amp;uuml;ber Leipzig zur&amp;uuml;ck nach Berlin gefahren und dort Christoph Marthalers Singst&amp;uuml;ck "Maeterlinck" gesehen, das ein weiteres Mal zu besuchen ich mir schon, hingerissen wie ich war, &amp;uuml;berlegte, aber gestern war doch schon der dritte Abend gewesen von dreien nur dieser Produktion am HAU in Berlin. &amp;Uuml;ber all das w&amp;auml;re so viel mehr zu schreiben, bald, demn&amp;auml;chst, wenn Zeit ist, vielleicht.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 05 May 2008 13:07:06 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>knoerer</dc:creator>
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      <title>bekanntlich</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1787897/</link>
      <description>&lt;p&gt;Bekanntlich geh&amp;ouml;rt das Wort bekanntlich verboten.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 24 Apr 2008 12:52:28 GMT</pubDate>
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      <title>rimini protokoll, call cutta (16.4.)</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1785083/</link>
      <description>&lt;p&gt;SPD-Zentrale, Hintereingang. Ausweis zeigen, von einer freundlichen Person in ein B&amp;uuml;rozimmer gef&amp;uuml;hrt werden. Ein Schreibtisch, ein Computer, zwei Bilder an der Wand. Eine Blume auf dem Tisch, ein Heizstrahler darunter. Auf einem Tischschen am Fenster ein Teekocher. Auf dem Rechner der Windows-Startscreen, man muss ein Kennwort eingeben, das noch unbekannt ist. Ich warte. Ich sehe zum Fenster hinaus, ich sehe mich im Zimmer um, in dem es, ein B&amp;uuml;rozimmer halt, sonst nicht so viel zu sehen gibt. Auf dem Tisch liegt ein Telefon. Ich warte, darauf, dass es klingelt.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Es klingelt, ich nehme ab. Eine Frau spricht hervorragend deutsch mit indischem Akzent. Sie sagt, dass ich jetzt in der ersten Szene bin. Sie sagt, dass sie mir Tee kocht. Hinten am Fenster der Teekocher auf dem Tisch beginnt zu k&amp;ouml;cheln. Die Frau am Telefon ist Sarmistha, sie fragt, ob wir uns duzen wollen. Wir wollen uns duzen. Sie stellt mir Fragen, sie hat, das ist klar, ein Skript. Ich frage immer wieder dazwischen. Sarmistha erf&amp;auml;hrt von mir etwas &amp;uuml;ber meinen Drogenkonsum. Ich erfahre, dass sie dreiundzwanzig und Single ist, mit ihrem Vater und ihrer Gro&amp;szlig;mutter in Kalkutta wohnt, zentrumsnah. Wir wissen beide nicht, ob das, was der andere da erz&amp;auml;hlt, stimmt. (Sie wei&amp;szlig;, dass ich hier bin, Mittwochnachmittag in der SPD-Zentrale. Ich wei&amp;szlig; erst einmal nicht, ob sie wirklich da in einem Call Center von Descon Limited sitzt, am Rand von Kalkutta.)&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Sie malt ein Bild von mir nach der Vorstellung, die ihr meine Stimme gibt und das, was ich sage. Ich soll auch ein Bild von ihr malen. Etwas kritzle ich auf ein wei&amp;szlig;es Blatt Papier, das da liegt. Sie singt mir ein Lied, ich habe die Wahl zwischen Bengali und Hindi. Ich w&amp;auml;hle, als Bollywood-Fan, Hindi und frage sie hinterher, aus welchem Film das Lied stammt. Er ist schwarz-wei&amp;szlig;, sagt sie, aber den Titel hat sie vergessen. Wir sprechen ein bisschen &amp;uuml;ber Bollywood-Filme und die von Satyajit Ray. Die Apu-Trilogie. Sie findet die Filme sehr sch&amp;ouml;n. Ich finde die Filme auch sehr sch&amp;ouml;n. Es geht weiter im Skript, wir sind dann in der zweiten Szene. Ich &amp;ouml;ffne auf Anweisung eine Schublade, darin ein indischer Snack, Chukti, sie fragt, ob mir das schmeckt. Ich druckse herum, denn es schmeckt, wie ich finde, nach Seife.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Mancherlei geschieht: Ein Bild wird ausgedruckt, auf dem, als Baby, Sarmistha zu sehen ist im Arm ihrer Nanny. Der Heizstrahler geht an, ich gehe zur T&amp;uuml;r. Vorher sa&amp;szlig; ich, auf Anweisung, auf der Couch, das habe ich zu erw&amp;auml;hnen vergessen. In Kalkutta ist es Abend und stockfinster, vor ein paar Tagen war vor dem Fenster des B&amp;uuml;ros, in dessen erstem Stock Sarmistha arbeitet, eine Kuh. Sagt sie, ich wei&amp;szlig; immer noch nicht, ob das, was sie mir erz&amp;auml;hlt, &amp;uuml;berhaupt stimmt. Aber alles, was ich sage, das wei&amp;szlig; ich, ist wahr. Ich w&amp;uuml;rde Sarmistha, die so hervorragend deutsch spricht weit von hier, die ihr Deutsch, sagt sie, am Goethe-Institut gelernt hat in Kalkutta, ich w&amp;uuml;rde Sarmistha nie anl&amp;uuml;gen. Sie will als Vogel wiedergeboren werden, ich dagegen als Katze. Ich singe ihr kein Lied.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Zeit vergeht, pl&amp;ouml;tzlich sehr schnell. Sarmistha kann in Kalkutta die Uhr auf meinem Schreibtisch manipulieren. Der Sekundenzeiger flitzt. Dann sagt sie mir das Passwort ("India"), ich gebe es ein. Ein Skype-Fenster &amp;ouml;ffnet sich, erst sehe ich nur ein Auge, dann sehe ich Sarmistha. Sie sagt, ich solle den Blumentopf anheben, darunter ist ein kleines selbstgebasteltes Theater mit einem roten Vorhang. Ich ziehe ihn zur Seite und blicke einer Webcam ins Auge. Sarmistha sieht mich, ich sehe Sarmistha. Wir haben uns einander so nicht vorgestellt. Sie zeigt mir das Bild, das sie gemalt hat, w&amp;auml;hrend wir sprachen. Ich bin blond und habe eine Brille. Sarmistha schwenkt ihre Webcam durch das Descon-B&amp;uuml;ro in Kalkutta, ich sehe ihre Mitarbeiter, die sie mir vorstellt. Sie winken mir zu.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Vorher, als ich noch kein Bild hatte von diesem B&amp;uuml;ro, ja, als ich noch nicht einmal ganz sicher sein konnte, dass es dieses B&amp;uuml;ro &amp;uuml;berhaupt gibt, habe ich im Hintergrund mehrmals Klatschen geh&amp;ouml;rt und gefragt, wer da klatscht. Es ist der Beifall, hat mir Sarmistha erkl&amp;auml;rt, den jemand bekommt, wenn ihm ein Abschluss gelungen ist. Ich frage, woher die anderen wissen, dass einem von ihnen ein Abschluss gelungen ist. Erst klatscht man selber, erfahre ich, dann klatschen die anderen mit.&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;Die Zeit geht rasch zu Ende. Wir werden etwa vierzig Minuten miteinander gesprochen haben. &amp;Uuml;ber dies und das. Am Ende &amp;ouml;ffne ich ein Schublade und es spielt Musik. Wenn wir Zeit h&amp;auml;tten, k&amp;ouml;nnten wir tanzen, sagt Sarmistha. Es ist keine Zeit mehr, ich bin froh. Ich glaube nicht, dass ich tanzen w&amp;uuml;rde im B&amp;uuml;ro in der SPD-Zentrale mit einer Frau in Kalkutta. Hinterher stehe ich etwas verloren auf dem leeren Gang, gehe erst in die falsche Richtung, dann in die richtige zum Ausgang.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2008 10:13:40 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>knoerer</dc:creator>
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      <title>zu hause</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1773650/</link>
      <description>&lt;p&gt;fantasie: sich ein unscheinbares bloggerleben einrichten im kommentarbereich eines fremden blogs. unbemerkt bleiben dabei, immer nur unauff&amp;auml;lliges posten.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Tue, 18 Mar 2008 10:31:34 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>knoerer</dc:creator>
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      <title>schoene uhren</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1760736/</link>
      <description>&lt;a href="http://blog.epd-film.de/"&gt;Hierhin&lt;/a&gt; hatte ich zu linken versprochen und dann prompt vergessen. Ein paar Texte auch von mir; au&amp;szlig;erdem zu bewundern: Fatih Akins sch&amp;ouml;ne neue Uhr.&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:46:51 GMT</pubDate>
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      <title>kalkutta liegt im hofbräuhaus</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1757960/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E7B269B9FC0714CF590085C7B92FC1579~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Interview&lt;/a&gt; mit deutschen Filmemachern gelesen. Geweint.&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Thu, 07 Feb 2008 19:10:09 GMT</pubDate>
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      <title>mördermode</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1753295/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.mcall.com/news/local/all-5murder.6246214jan26,0,6530536.story"&gt;Doppelm&amp;ouml;rder Babyface L&amp;ouml;wenschuh&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&amp;#10;[via &lt;a href="http://www.sarahweinman.com"&gt;Sarah Weinman&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Mon, 28 Jan 2008 07:10:58 GMT</pubDate>
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      <title>anti moskau</title>
      <link>http://jumpcut.antville.org/stories/1752389/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub9CD731D06F17450CB39BE001000DD173/Doc~E84E8A2FA4B3345BBAD933D1852756216~ATpl~Ecommon~SMed.html"&gt;Das Anti-Moskauer Gambit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;br /&gt;&amp;#10;&lt;img height="305" width="300" src="/static/jumpcut/images/antimoskau.gif" border="0" /&gt;&lt;/p&gt;&amp;#10;</description>
      <pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:27:01 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-01-25T10:27:01Z</dc:date>
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