Mittwoch, 13. November 2002
The Chills: Submarine Bells (1990)

Nett klingt das, Genre: Pop ohne blöde Klischees. Wo andere gefällig werden, bleibt's hier rauh genug. Frühe Go-Betweens vielleicht. Eine Band aber, über die ich nie irgendwas wusste, weil ich sie nie so spannend fand, dass ich mehr rausfinden wollte. Aber damals war das ja auch noch schwerer, heute frag ich Google und kriege den ganzen Lebenslauf ausgespuckt. Aus Neuseeland kommen die also, aha.

Dabei sind übrigens auf der CD, die ich von ihnen habe (Brave Worlds) zwei Songs (Push heißt der eine, den Titel des anderen habe ich gerade vergessen, hab' jetzt auch keine Lust nachzusehen), die ich oft auf Verschenktapes gespielt habe. Mehr als die zwei, war meine feste Überzeugung, sind ihnen nicht gelungen.

Als ich jetzt dieser Tage, nach Jahren, die CD noch mal gehört habe, waren die meisten anderen aber plötzlich auch gut. Die LP hat mir schon immer schlechter gefallen, das immerhin hat sich nicht geändert. In den Texten geht's viel ums Singen und Schreiben von Songs, keine große Poesie, aber jenseits des Peinlichen und das eine muss ich gleich sagen, dass mir beim Musikhören die Texte immer schon ziemlich wurscht waren (was nicht heißt, dass ich manche Zeile nicht mein Lebtag erinnern werde; aber selbst dann kann's sein, dass ich gar nie wirklich darauf geachtet habe, was da eigentlich gesungen wird). Manchmal ist's auch echt rätselhaft:

"Effloresce and deliquesce / She bursts forth and then regrets / He breaks down and when she / goes slowly ices over."

Übrigens ist mein Plattenspieler doch nicht mehr ganz in Ordnung: der Tonarm findet von der Mitte nicht mehr zurück an den Anfang. Schrrrpp. Schrrrp.Schrrrp.

 
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last updated: 26.06.12, 16:35

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