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Donnerstag, 10. Juli 2003
Diss überarbeiten
knoerer
12:26h
Die Fantasie, beim Wiederlesen eigener Texte immer, es sollte beim Schreiben der Faden zum Geschriebenen ganz und gar gekappt, es sollte das Eigene zum Fremden werden, sobald es Schrift ist. Nicht dieser Ekel vor dem eigenen Wort, sobald es einem geschrieben entgegentritt, sondern die Haltung dazu wie zum Wort eines andern. Hinzu käme der erfrischende Gedanke bei der Lektüre des dann Unvertrauten: Na, das könntest du auch. ... Link
Irritation bei der Lektüre von Prantl-Artikeln
knoerer
12:25h
Ich denke immer, der Prantl ist gestorben. Dabei ist gar nicht der Prantl gestorben. Sondern der Riehl-Heyse. ... Link
Sport
knoerer
09:16h
Mit elf begann ich, Tischtennis zu spielen und tingelte dann jahrelang in irgendeiner letzten oder vorletzen Liga über die Dörfer. Verlor mehr als ich gewann. War hoffnungslos unbegabt und bin es bis heute. Der neuen Zählung verweigere ich mich, habe auch noch alte Bälle. Wenn der Freund, mit dem ich früher Doppel spielte, nach Berlin kommt, verliere ich noch immer gerne. Mit zwölf wurde ich Mitglied im Fußballverein, es war Winter, Hallensaison, ich hatte einen kurzen Auftritt in einem Turnier, dann trat ich wieder aus. Mit dreizehn ließ ich mir einen Schachcomputer zum Geburtstag schenken, den ich in der zweiten Stufe immer besiegte. Die dritte Stufe, die etwa so gut war wie ich, benötigte stets so viel Bedenkzeit, dass ich meistens aus Ungeduld aufgab. Lange Jahre ging ich Joggen im Wald, auf einem Trimmdichpfad, der im Laufe der Zeit verwilderte. Zuletzt sah ich niemanden mehr, der an den Ruinen der Geräte noch zu hangeln und sich zu trimmen wagte. Meine Lieblingsbahn beim Minigolf ist Nummer 16. Sieht so einfach aus, den Ball geradeaus schlagen, durch das kleine Tor, dann am Ende kurz hinauf. Ist aber schwer. Eine Sache genauer Dosierung, die misslingt, wenn man sich zu sehr bemüht. ... Link
Geek World
knoerer
08:48h
Nicht nur dass ich diesen Artikel übers Berliner Videodrom dämlich finde, ich muss auch sagen, dass ich den Laden - abgesehen davon, dass er gewiss eine der besten Videotheken der Welt und einigermaßen lebensnotwendig ist - nicht ausstehen kann. Diese Geeks hinter der Theke, die es nicht lassen können, darüber zu schwadronieren, wie großartig sie sind und wie kenntnislos der Rest der Welt, die unaufhörlich ihre Ansichten heraustrompeten, als interessierte es irgend jemanden, denen es so offenkundig an jeder Form von Sensiblität oder Subtilität fehlt (der Geschmack ist danach), diese Spießer des Nonkonformismus, die sich, kurz gesagt, in dem Maße toll vorkommen, in dem sie Vollidioten sind: die verleiden mir jedesmal den Besuch in diesem Laden, der eigentlich so etwas wie das Paradies eines jeden Filmliebhabers sein sollte. ... Link |
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last updated: 26.06.12, 16:35 furl
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morgigen FAZ: Zum Artikel "Hans Imhoff - Meister über die...
by knoerer (17.02.09, 19:11)
live forever The loving God
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by knoerer (05.02.09, 07:39)
gottesprogramm "und der Zauber seiner
eleganten Sprache, die noch die vulgärsten Einzelheiten leiblicher Existenz mit...
by knoerer (28.01.09, 11:57)
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