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Samstag, 6. Dezember 2003
Frieda Grafe Adoration Schrein
knoerer
13:07h
Theweleit setzt sich deutlicher denn je von Adornos Frankfurter Schule ab und unterstreicht seine kritische Berufung auf den französischen Strukturalismus. Geradezu hymnisch feiert er die feministische Filmkritikerin Frieda Grafe, die die zentrale Funktion der Farbe in Filmen wie denen des großen Hollywood-Vorbilds Rainer Werner Faßbinders, Douglas Sirk, wohl als erste erkannte. [Jungle World] Feministisch? Na, wenn einem zu Grafe nichts anderes einfällt. Aber hier Original-Theweleit: Beckett war ein Gott, Charlie Parker und Hitchcock Barbaren – was für eingebildete Irre. Chaplin bekam mal ein paar gnädige Worte. Größere Teile des deutschen Intellektuellen-Wesens dümpeln im Grunde noch heute oder heute wieder in diesen Bahnen. ... Link
Abschied von den Nachkriegsteilnehmern
knoerer
10:51h
Wie man einen sturzbiederen Text über etwas so Spannendes wie Wörterbücher schreiben kann, macht Hans Magnus Enzensberger in der heutigen NZZ vor (eigentlich will ich das gar nicht verlinken). Es wäre wohl auch nicht der Rede wert, hätte ich nicht neulich für ein Seminar recht lange nach einem Enzensberger-Gedicht gesucht, das mir rundum gefällt. Ich habe keines gefunden. Das changiert vom Überdeutlichen ins Selbstgefälligen, vom Banalen ins Kabarettistische, aber den rechten Ton trifft er nie. Genauso ging es mir mit Rühmkorf. Ich hatte das alles in sehr viel besserer Erinnerung. Bleibt vielleicht nur Hacks, dachte ich, aber glücklich wurde ich damit dann auch nicht. ... Link |
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last updated: 26.06.12, 16:35 furl
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eleganten Sprache, die noch die vulgärsten Einzelheiten leiblicher Existenz mit...
by knoerer (28.01.09, 11:57)
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