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Montag, 27. Mai 2002
hat ja was
knoerer
10:01h
Tja, Frau Hamm-Brücher: nun ist's soweit. Gysi übrigens hat das Nötige dazu erwidert. ... Link Samstag, 25. Mai 2002
spaghetti-western
knoerer
09:25h
... Link Freitag, 24. Mai 2002
niederungen
knoerer
17:10h
Der Mensch wird geboren, um die Schwingen auszubreiten und fliegen zu lernen übers Enge und Kleine hinaus. Das sagte er als Vizepräsident des Landesparlaments, kann er aber auch in den Niederungen des Berliner Kleingärtnerwesens: Und dann beginnt Stölzl seine Rede vor den Kleingärtnern mit dem erstaunlichen Satz: "In einem Garten ist einmal die Welt erschaffen worden." Ja, das ist Politik im Maßanzug - und allerbestes Bildungsbürgertum knapp hinterm Horizont des Stammtischs. (heute in der taz) ... Link
establishment
knoerer
10:52h
Sieh da: Ins Licht treten die Veränderbaren. Die Erfreulichen. Die positiven Phantasten. Würden sie die Ranzigen und Schranzigen ablösen und wegfegen wollen, man grüßte Erkenner, Erwecker und Beleber und wünschte von Herzen alles Gute. Und jede Menge Spaß im Kampf mit dem Jugend-Establishment. ... Link Mittwoch, 22. Mai 2002
mischpult
knoerer
15:16h
... Link Sonntag, 19. Mai 2002
2 x tatort
knoerer
18:46h
"Ebenso gut wie als ewig wiederkehrendes Opfer-Zeremoniell können wir den sonntäglichen „Tatort“ als wiederkehrende Sitzung bei der Behandlung einer mittelschweren psychischen Erkrankung ansehen: ein aufgefächerter Neurosen-Katalog des nichtselbständig beschäftigten deutschen Arbeitnehmers sehr mittlerer Einkommensstufe." und in der Frankfurter Rundschau das: "Die Geschichte der Tatort-Kommissare seit 1970 ließe sich vermutlich mit Leichtigkeit schreiben als eine Krankheitsgeschichte des deutschen Kleinbürgertums." Beliebte Themen sind, laut Tagesspiegel: Schluss mit lustig! Diese Devise scheinen die Kommissare des Neunziger-Jahre-„Tatortes“ zum Programm erhoben zu haben, während sie sich um Korruption, Kinderpornographie, Familientragöden, entflohene Gangster, vergewaltigte Asylbewerberinnen, drogensüchtige Prostituierte und schwangere Nonnen kümmern. Was für eine Welt! und in der FR: Was schlimm ist und in Deutschland vorkommt, das kommt auch in einem Tatort vor: Neofaschismus, Umweltverschmutzung, Kinderpornographie, Beamtenbestechung, Asylbewerber, politische Korruption. Gelegentliche Anklänge an wirkliche Ereignisse (Dagoberts Enkel) können nicht schaden. Zufällige Ähnlichkeiten? Nicht ganz: beide Artikel, im Grunde beide lesenswert und durchaus unterschiedlich in Perspektiven und Akzentsetzung, stammen aus der Feder von Georg Seeßlen, gegen den ich weiß Gott nichts gesagt haben will. Aber guckt denn sonst niemand Tatort? Unter den ca. zehn Millionen pro Folge niemand sonst, der was Kluges dazu zu sagen gehabt hätte? Übrigens, da ich gerade auf der Tagesspiegel-Seite war: 1200 zu 700 steht's bei der Umfrage, ob die PDS zur Demo gegen Bush aufrufen darf. Ein Drittel der Website-Besucher also mit radikal staatstragendem Gedankengut im Kopf, für'n Tagesspiegel ja eigentlich nicht so schlecht. ... Link Samstag, 11. Mai 2002
constantine
knoerer
18:30h
K.C., your books are all talk, no action. Can't you make things happen? Rock concerts, sports crowds, the Fourth of July, the 1812 Overture, they all hurt my ears. Some mornings just hearing the water boil for my rolled oats is more stimulation that I can stand. But just because something's happening doesn't mean it's interesting. und Great clouds of alien fart dust, man, why bother to write at all? Because excepting sex, there's nothing more exciting than taking all the marks of punctuation, the alphabet, and a blank screen, and creating somebody who wasn't there before, somebody who if you cut them would bleed blood instead of ink. Done well, that's art. Done badly, when the characters talk like they're chewing cardboard and move with all the grace of warped lumber falling off a flatbed trailer as it's hauled squealing around the bend from Plot Street to Action Avenue, there's nothing more contemptible. Der Autor heißt K.C. Constantine (was ein auch nach dreißig Jahren nicht gelüftetes Pseudonym ist) und ist nicht nur kein schlechter Mensch, sondern ein brillanter Schriftsteller. Sein Held (bis vor kurzem): Mario Balzic, Polizist serbisch-italienischer Abstammung in einem fiktiven, aber soziodemografisch sehr, sehr genau beschriebenen Ort namens Rocksburg in Pennsylvania. Versteht sich fast von selbst, dass sich derzeit kein einziges Buch - übersetzt sind einige - in deutscher Sprache über den regulären Buchhandel greifen lässt. Eine dringende Empfehlung auch, wenn nicht gerade für Leute, die an Krimis sonst warum auch immer kein Interesse haben. Hier das ganze Selbst-Interview. In ein erstes Kapitel eines frühen Romans kann man wiederum auf dieser Seite reinlesen. ... Link ... Nächste Seite
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gottesprogramm "und der Zauber seiner
eleganten Sprache, die noch die vulgärsten Einzelheiten leiblicher Existenz mit...
by knoerer (28.01.09, 11:57)
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