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Montag, 18. März 2002
die welt der usa
knoerer
12:37h
Auf Platz 8 der Nachrichten, die der Columbia Newsblaster unter der Rubrik "World" zusammenfasst (das ist die, die unter USA kommt), gibt's die erste Nachricht, in der es nicht um die USA geht. Muss man das jetzt einfach ganz zynisch unter Realismus verbuchen? ... Link
gremliza
knoerer
10:59h
Kann es sein, dass Hermann L. Gremliza, noch immer einer der großen Meister der deutschen Sprache (eine Meisterschaft, die sich nach wie vor am liebsten im Hass gegen die äußert, die sie sprechen), inzwischen vor allem um sich selbst kreist, in Äußerungen, die, ganz wie die Rudolf Augsteins (man lese mal wieder seinen Dönhoff-Nachruf im Spiegel; wie er völlig unerklärlich von einem Punkt auf den anderen kommt, das macht ihm - aber vielleicht doch zum Glück - keiner nach), für den Außenstehenden schlicht enigmatisch scheinen müssen? "Auf dem KONKRET-Kongreß im Januar hat Jürgen Elsässer mein damaliges Votum plausibel wenn auch falsch genannt, Thomas Ebermann nannte es falsch wenn auch nicht unehrenhaft. Richtig ist das Gegenteil: Was Elsässer und Ebermann damals schrieben (und noch heute darüber denken), war plausibel und - im Unterschied zur antisemitischen Mehrheit der damaligen Friedensfreunde - auch honorig, aber falsch. Der Staat, in den sich die den deutschen Mördern entkommenen Juden gerettet hatten, war in tödlicher Gefahr. Es gibt kein Prinzip, das es Mitgliedern des Kollektivs "die Deutschen" erlaubte, in solcher Lage anderes zu tun, als Israels Partei zu ergreifen." (konkret 3/2002) Hä? Was bedeutet das nun: dass ihn und das konkret-Umfeld die Außenstehenden schlicht nicht mehr interessieren? Oder ist das einfach nur völlig narzisstisch? Mal ganz abgesehen davon, dass ich sein Verbot, auch nur das leiseste Wörtchen der Kritik gegen Israel zu äußern, alle Kritiker dann aber als Antisemiten zu denunzieren, milde gesagt: paranoid finde. ... Link
updike
knoerer
09:35h
Heute feiert, wie beim Perlentaucher-Rundgang nicht zu übersehen, John Updike seinen siebzigsten Geburtstag. Mich hat er immer genauso gelangweilt wie Philip Roth: es gibt da einen Beschreibungsfuror, der das Kleinste an Beobachtbarem nicht auslassen will, dafür an einer Verfeinerung und Mikroskopierung der Beschreibungssprache arbeitet, nie aber seinen Blick in die Sprache selbst hineinlegt, der Neues abzugewinnen wäre. Ein Realismus, dessen Prämisse zu sein scheint, dass die Welt schon da ist, man sie nur so genau wie möglich abbilden muss. Nach spätestens fünf Seiten habe ich mich regelmäßig gefragt: Was soll das Ganze? Unterfüttert ist das meist, aber abhebbar von der beschriebenen Welt, mit philosophischen Fragen, die eigentlich theologische sind. Das interessiert mich schon gar nicht. Aber vielleicht täusche ich mich: ich sollte mal wieder einen neuen Versuch machen, Updike zu lesen. Mehr dann hier. ... Link |
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last updated: 26.06.12, 16:35 furl
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