Mittwoch, 27. März 2002
die schönsten

Projekte sind immer noch die unrealisierten. Das folgende berichtet der Chef der Arno-Schmidt-Stiftung Bernd Rauschenbach in der (hier bereits erwähnten) Schmidt-Mailingliste (übrigens angesichts einer Diskussion über Besprechungen ungeschriebener Bücher und die Bibliothek ungelesener Bücher)

Mein Co-Autor Jörg W. Gronius und ich hatten Ende der Siebziger Jahre das Projekt einer Zeitschrift ohne Beiträge, und das sollte so gehen: Wir, die beiden Herausgeber des Periodikums, wollten alle Vierteljahre die prospektiven Beiträger der nächsten Nummer anrufen und ihnen das Thema des nächsten "Heftes" bekanntgeben. Ein paar Tage später sollten uns diese Beiträger zurückrufen und uns den Titel Ihres ungeschriebenen Beitrags nennen. Wenn alle Titel beisammen gewesen wären, wollten wir die Abonnenten anrufen und ihnen das Inhaltsverzeichnis mit Namen der "Beiträger" und Titeln der ungeschriebenen "Beiträge" vorlesen. - Alle Beiträger hätten sich damit einverstanden erklären müssen, daß die Abonnenten das Recht gehabt hätten, nach Belieben in ihren eigenen Publikationen Zitate aus den "Beiträgen" unseres Periodikums unter Nennung der ursprünglichen "Autoren" zu verwenden - so daß sich also im Idealfall nach Jahren erst die einzelnen Nummern unseres Periodikums durch die zahlreichen ausgedachten Zitate zahlreicher Abonnenten in ihren zahlreichen Veröffentlichungen konstituiert hätten. - Überflüssig zu sagen, daß das Projekt über einen nicht abgeschickten Einladungsbrief zur Mitarbeit nicht hinausgekommen ist. - Das Periodikum sollte DER ANALOG heißen, das erste Thema sollte "Die Gefährlichkeit des Reisens" sein.
(Veröffentlichung hier mit ausdrücklicher Genehmigung von Bernd Rauschenbach)

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leipzig

alle3 waren in Leipzig - und so im nachhinein denke ich mir, ich hätte vielleicht doch mitfahren sollen: man hatte Spaß.

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igitt igitt igitt

Das klingt ja nach der schauerlichsten Veranstaltung, seit sich Geist und Macht an der Spree gute Nacht sagen.

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ok, ok

Man sollte Suchmaschinen nicht alleine danach beurteilen, ob man selbst an herausgehobener Stelle darin vorkommt (tut man hier, wohliges Seufzen) - aber auch sonst scheint mir dieses minimalgrafisch verfasste Teil vielleicht the next big Suchmaschinen-Ding nach Google...[via Mosaikum 1.0]

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